Maskenpflicht, FFP2 Masken, Schutzwände

Zwölfte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 5. März 2021
§ 12 Abs. 3:
„(3) 1 Die Öffnung von Arztpraxen, Zahnarztpraxen und allen sonstigen Praxen, soweit in ihnen medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen erbracht oder medizinisch notwendige Behandlungen angeboten werden, ist zulässig. 2 In ihnen gilt Abs. 1 Satz 4 Nr. 1 und 3 (Anm.: siehe unten) mit der Maßgabe entsprechend, dass die Maskenpflicht auch insoweit entfällt, als die Art der Leistung sie nicht zulässt. 3 Weitergehende Pflichten zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes bleiben unberührt.“

§ 12 Abs. 3 verweist auf § 12 Abs. 1, der in den Heilmittelpraxen entsprechend anzuwenden ist:
§ 12 Abs. 1
„(…)1.der Betreiber hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Kunden eingehalten werden kann;
(…)
3. in den Verkaufsräumen, auf dem Verkaufsgelände, in den Eingangs- und Warteflächen vor den Verkaufsräumen und auf den zugehörigen Parkplätzen gilt für das Personal Maskenpflicht und für die Kunden und ihre Begleitpersonen FFP2-Maskenpflicht; soweit in Kassen- und Thekenbereichen von Ladengeschäften durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist, entfällt die Maskenpflicht für das Personal;
(…)“

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